Isabel Allendes Weltbestseller "Das Geisterhaus" fürs Radio

Die Aufnahmen finden in den Hörspielsstudios beim Südwestrundfunk in Stuttgart statt. Rund 75 Rollen, 60 Tage Produktionszeit und über 400 Seiten Manuskript: Es wird eine der aufwändigsten SWR-Hörspielproduktionen seit dem Erfolg mit Tolkiens "Herr der Ringe", der 1992 in Baden-Baden produziert wurde. Hörspielbearbeitung und Regie dieser sechsteiligen Koproduktion mit dem Hessischen Rundfunk übernimmt Walter Adler ("Orientzyklus", "Otherland", "Der eigentliche Zweck des Krieges"). SWR2 sendet das Hörspiel vom 23. Mai 2010 an in sechs Folgen.

Walter Adler stand dabei vor der immensen Herausforderung, 500 Buchseiten zu verdichten und in Szenen zu übersetzen:

"Dabei schaue ich immer auf die Erzählstränge. Was brauche ich wie oft? Was ist für die Geschichte substanziell, was Ornament? Ein Aspekt ist natürlich auch, was sich akustisch besser erzählen lässt. Wenn jemand, der den Roman gelesen hat, gefragt wird: Was wurde weggelassen? Dann soll er sagen können: Nichts. Es war alles da. Das ist mein großes Ziel." Im "Geisterhaus" erzählt Isabel Allende die über drei Generationen gehende Geschichte der chilenischen Familien Trueba und Del Valle, die bestimmt wird von Liebe und Sehnsucht, Hass und Verachtung. Es ist aber auch die Geschichte eines Landes, eine Chronik von Gewalt, Willkür und Vergeltung. Mehr als 2,5 Millionen Exemplare des Romans wurden weltweit verkauft.

Stab: Walter Adler (Hörspielbearbeitung und Regie), Pierre Oser (Musik), Rolf Knapp (Ton), Claudia Peycke (Technik), Kirstin Petri / Ursula Wein-Schäffer (Besetzung), Friederike Roth (Dramaturgie), Ekkehard Skoruppa (Leitung). Produktion: SWR/HR 2010

Quelle: {url=http://www.swr.de[SWR[/url]

Monika Röth (monika)
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